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Der
Boston Terrier ist eine von der FCI (Nr 140, Gr.
9, Sek. 11) anerkannte Hunderasse aus den USA.

Diese Hunderasse wurde in den 1870er Jahren in
USA geschaffen und hieß Boston Bulldog. Sie
entstand aus einer Kreuzung zwischen weißem
englischen Terrier (ausgestorben) und English
Bulldog. Zur weiteren Verbesserung wurden später
auch die Französischen Bulldoggen eingekreuzt.
1878 wurde er auf einer Ausstellung in Boston
vorgestellt und erhielt 1891 vom „American
Kennel Club“ den Namen „Boston Terrier“. 1927
kam er nach Europa, blieb hier aber selten.
Der Boston Terrier ist muskulös mit kompaktem
Körper bis 40 cm, mit kraft- und würdevoller
Bewegung. Er hat kurzes, glattes, glänzendes,
weiches Fell, gestromt, schwarz oder „seal“
(schwarz mit rötlichem Schimmer, der nur bei
Sonnenlicht oder sonstigem hellem Licht zu
erkennen ist), mit weißen Markierungen auf der
Schnauze, Brust und über den Augen. Oft findet
man auch diese „Markierungen“ am Hals, Füßen und
dem unteren Teil der Beine. Der massige Kopf hat
einen flachen Schädel mit einer kurzen,
quadratischen Schnauze, und große, runde, dunkle
Augen. Charakteristisch sind die im Verhältnis
zur Körpergröße großen, stehenden Ohren. (Das
Kupieren von Ohren und Rute ist in Deutschland
und vielen anderen Ländern verboten. Was aber
hier egal ist, da ein Boston Terrier einen
Stummelschwanz und stehende Ohren von hause aus
haben sollte.)
Trotz seines Namens „Terrier“ ist der Boston
Terrier kein Jagdhund, sondern ein
intelligenter, wachsamer Begleithund, der sich
als Familienhund eignet.
Rassebeschreibung
durch den FCI als Word-Dokument |